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Der Taschenspringer bewegt sich mit seinen auf 30 cm verlängerten Hinterfüßen fort. Sein Schwanz dient ihm dabei als Steuerruder. Die Ernährung variiert je nach Taschenart: alte Rechnungen, Hustenbonbons, frische und gebrauchte Papiertaschentücher, Schlüsseltäschen, vergessene Speisereste usw. Als ehemaliger Wüstenbewohner trieb er sein Wesen in trockenen Tälern und Ebenen, wo er sich am heißen Tag verbarg und erst in der Dämmerung auf Nahrungssuche begab. Entsprechend verlässt das Tier auch heutzutage nächtens seinen Unterschlupf, um sich in der Nähe abwechslungsreicheres Futter zu suchen. Zu dieser Zeit sind auch die größten natürlichen Feinde des Taschenspringers unterwegs: die Klapperschlange und die Prärieeule. Achten sie deshalb auf ihr Handgepäck, wenn die Schatten in die Dunkelheit übergehen und die beiden Räuber ihr Handwerk aufnehmen. Ansonsten werden sie hautnaher Zeuge von unglaulichen Jagdszenen in ihrer Umhängetasche. Was tun, wenn man überraschend zu einem Taschenspringer gekommen ist und ihn wieder los werden will? Ihn kochen und behaupten, man dachte, es wäre ein Taschenkrebs gewesen, das Behältnis zufällig über einem Straßenbahngleis verlieren oder einen Käfig kaufen. In vielen Fällen entschließt sich der Mensch zu Letzterem und liegt damit vollkommen falsch. Die Taschenspringer halten sich zwar gerne eine geraume Zeit in der gerade gewählten Tasche auf, doch im Grunde ihrer Natur sind sie Nomaden. Nutzen sie also diesen Umstand und platzieren sie ihre mit einer Kreatur besetzte Tasche, den Tragebeutel oder worin auch immer der Springer sich gerade eingenistet hat, unauffällig in der Nähe anderer Vehikel zur Beförderung der kleineren oder größeren Dinge unseres Lebens - und schon sind sie den kleinen Gast wieder los. |
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